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Untersuchungen
Blutuntersuchung

Die Blutuntersuchung misst die Konzentration der Schilddrüsenhormone im Blut. Damit wird zunächst bestimmt, wie viel Hormone die Schilddrüse produziert. Neben Bestimmung der Hormonmengen von T3 und T4 wird auch die Menge an TSH im Blut bestimmt.

Der TSH-Spiegel in Blut ist ein zuverlässiger Indikator für das Vorliegen einer Störung in der Funktion der Schilddrüse. Ist der TSH-Wert außerhalb der Norm, werden die Werte für T3 und T4 näher in Betracht gezogen. Hier werden hauptsächlich die sogenannten freien Hormone berücksichtigt.

Ist die Konzentration von T3 und T4 im Blut zu niedrig und enthält das Blut gleichzeitig zu wenig TSH-Hormon, weisen diese Werte auf eine Schilddrüsenunterfunktion hin. Da die Schilddrüse weniger Hormone produziert, versucht sie die Hirnanhangsdrüse durch erhöhte TSH-Hormonproduktion zu mehr Aktivität anzuregen.

Enthält das Blut hingegen zu viel freie Hormone T3 und T4 und produziert die Hirnanhangsdrüse zu wenig TSH-Hormon, ist das ein Zeichen dafür, dass eine Schilddrüsenüberfunktion vorliegt.

Leider geht das Immunsystem irrtümlich gegen das Schilddrüsengewebe vor, indem es Antikörper produziert, die dieses Gewebe angreifen und zerstören. Der Gewebeverlust in der Schilddrüse kann die Hormonproduktion beeinflussen. Hier wird die Blutprobe auf das Vorhandensein dieser Antikörper überprüft.

Kommen Schilddrüsenantikörper in erhöhten Mengen im Blut vor, ist das eine Indikation für Schilddrüsenerkrankungen wie Morbus-Basedow oder Hashimoto-Thyreoiditis.

Vorbereitung

Bitte achten Sie auf folgende Punkte:

  • Nehmen Sie am Tag der Blutuntersuchung keine Schilddrüsenmedikamente!

  • Sie müssen nicht nüchtern sein.

Bei Fragen stehen Ihnen mein Team und ich gerne zur Verfügung.

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Kontakt

Ich bin für Ihre Fragen und Anliegen gerne da. Meine Kontaktdaten finden Sie im unteren Bereich der Seite.

Ihr Dr. Rafiei